Gehen. Kommen. BLEIBEN! - Objekttheater über Menschen von hier und ihre Geschichten
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00:00:07: Ja, dann hallo und willkommen zu einer neuen Folge Theater to go.
00:00:11: Das ist der Podcast des Theaters Altenburg-Gerra.
00:00:14: Und hier stellen wir unsere aktuellen Produktion unserer fünf Sparten vor und reden mit den MacherInnen.
00:00:21: Mein Name ist Anne-Kristin Maatz und neben mir sitzen Susanne Koschek, Dramatogen und Leiterin des Pum-Theaters.
00:00:29: Und Mikko Sophie Kümel, Autorin, Podcasterin, Dlamatogen vieles mehr!
00:00:35: Hallo ihr beiden ich grüße euch
00:00:37: Hallo!
00:00:38: Ja, schön dass ihr da seid.
00:00:39: Ich habe euch gerade schon so kurz vorgestellt.
00:00:41: ich würde mich freuen wenn ihr das vielleicht nochmal selber tun könnt und einfach noch ein bisschen was über euch erzählen.
00:00:47: So, seine magst du starten?
00:00:48: Ja.
00:00:48: Ich bin jetzt seit zwei Jahren in Gera, also tatsächlich in der dritten Spielzeit darf hier das Puppenteater leiten, dass seit diesem Sombar General saniert und neu eröffnet ist.
00:01:00: Also auch sehr glücklich sein, dass ich so in einem tollen Haus arbeiten kann was so schön gestaltet ist.
00:01:06: Und ursprünglich komme ich aus Thüringen, aus dem Thuringer Wald sogar aus dem Forsthaus, also richtig aus dem Wald habe In Berlin studiert, Theater- und Literaturwissenschaft.
00:01:17: Hab viele Jahre an der Uni gearbeitet in Erfurt, hab dort Kinderliteratur und Kinderliteraturvermittlung mich befasst.
00:01:23: Und da war ich in der Forschung gewesen.
00:01:26: Ja, seit zwölf Jahren ist es inzwischen, dass ich im Pubenteater arbeite zuvor in Erfurth jetzt seit zwei Jahren in Gera.
00:01:32: Und du Miku?
00:01:33: Hallo!
00:01:33: Ich bin Miku.
00:01:36: Du bist Gast für diese Produktionen.
00:01:38: Du wirst ja Autorin der Produktion kommen gehen bleiben.
00:01:41: das Pubenteaters über die wir reden werden heute
00:01:43: Ja, genau.
00:01:44: Und ich bin in Gotha geboren und aufgewachsen und mit achtzehn nach Berlin gegangen und lebe da seitdem und mache da Literatur ... Und hab jetzt eigentlich auch erst so ... Ich habe drei Romane veröffentlicht und hab erst in der letzten Spielzeit angefangen, intensiv am Theater zu arbeiten.
00:02:01: Ich hab beim Deutschen Theater eine ganz aufregende Residenzie bekommen.
00:02:06: Es wurde ausgeschrieben anonym.
00:02:08: Man konnte sich bewerben mit einem Projekt ohne Name nur die Idee.
00:02:12: Da wurde ich so ausgewählt als eine von drei Personen und hab da im deutschen Theater in Berlin eine Spielzeit lang was entwickelt und so weiter, sofort.
00:02:22: Und genau jetzt bin ich sozusagen weil die Regisseurin von unserem Projekt mich da gefragt hat, weil wir uns aus den Theaterkreisen dann kannten Bin ich hergekommen und habe hier recherchiert, schreibe sozusagen oder erarbeite den Text
00:02:36: für
00:02:37: das Projekt hier in Gera Altenburg.
00:02:39: Ja lass uns gleich über das Projekt reden!
00:02:40: Ich muss noch mal ganz kurz einwärfen du bist auch als Autorin ziemlich erfolgreich.
00:02:45: dein Debüt Roman war auf der Shortlist deutschen Buchpreises und du hast den Preis der Jungen Ponto Stifte bekommen und alle möglichen anderen Preise schon eingeheimst.
00:02:55: Also ich glaube, das ging so los mit Mitte Ende zwanzig oder dass du da schon so richtig durchgestartet bist?
00:02:59: Ja, so mit sechsundzwanzig, sieben und zwanzzig ging es los und genau, so zweitausendneunzehn ja und jetzt sind schon drei Romane draußen in der drittes dieses Jahr erschienen.
00:03:07: dann geht's auch um eine Thüringerin, um Hannah Höch Eine Dada-Künstlerin, wenn man mich fragt.
00:03:12: Die beste Dada Künstlerin?
00:03:14: Die hat auch schon den passenden Namen dafür oder das klingt schon so hannachöchig.
00:03:18: Ja wobei der ja auch ein bisschen modifiziert ist also eigentlich die Anne-Gerese Johanne.
00:03:23: Genau und das ist gerade aktuell da war ich auch grad in Erfurt bei der Herbstlese und hatte eine Lesung.
00:03:27: also jetzt gerade läuft auch noch die Lesereise.
00:03:29: Der Herbst Winter ist immer die Zeit für Bücher klar und für Leseveranstaltungen.
00:03:34: Ja, das ist so mein Zuhause und das Podcast.
00:03:37: Aber eigentlich schreibe ich überall, wo man mich lässt.
00:03:39: Und grad ist die Einlassung auch noch mehr auf szenisches Schreiben was mich total interessiert also mich ein bisschen auszuprobieren in diese Richtung.
00:03:48: Das ist jetzt vielleicht ganz gut weil es passt zu unserem Projekt Weil Josefine Hock, die die Regie macht von der auch die Idee im Prinzip ist über die wir gleich sprechen Die suchte dann eine Person, die das schreiben kann und recherchieren Theaterautorin, die gerade vielleicht Interesse hat sich reinzuarbeiten in sowas.
00:04:08: Die Erfahrung hat mit dokumentarischen Sachen und Interviews... Und ich mache ja auch Podcasts wie du schon gesagt hast ...und den Thüringen Bezug hat!
00:04:16: Und dann haben mehrere Fäden zu mir geführt.
00:04:19: also das ist glaube ich abgesehen davon dass meine Großeltern im übrigen auch aus der Region sind.
00:04:25: Großmutter ist geborene Altenburgerin, mein Großvater ist ja zugezogen.
00:04:29: Na erst Gera dann Altenbürger gewesen da waren irgendwie ganz viele Wege die da nach Rom geführt haben sozusagen
00:04:37: Also auf jeden Fall auch der Thüringen Bezug.
00:04:40: Ja, und da steckt auch so ganz viel in diesem Projekt.
00:04:43: Titel schon drin gehen kommen bleiben.
00:04:45: Ich bin auch gebürtige Thüringerin Und ich habe das Gefühl schon wenn ich den titel höre dass es auch ein bisschen meine geschichte ist.
00:04:51: ich komme von hier ich Bin hier in gerad zur schule gegangen und dann wollte ich erst mal so schnell ich konnte weg.
00:04:57: Schon in der schulzeit hab ich's versucht und bin an einen usa gegangen und Dann wollte ich auch zum studium soweit weg wie möglich über Karlsruhe nach Marseille und Wollte nie wieder zurück.
00:05:08: und ich habe immer gedacht wenn ich mal wieder Lande in der Region, dann ist mein Leben aber wirklich aufs Härteste gescheitert.
00:05:17: Ja und nun sitze ich hier und ich fühle mich eigentlich gar nicht so gescheitert und ich finde es ganz spannend dass ihr diese Geschichten erzählen wollt vom kommen und vielleicht auch von wiederkommen vom weggehen weil dass etwas ist, was die Menschen hier in dieser Region bewegt.
00:05:32: Und weil man immer das Gefühl hat, man muss sich dafür entschuldigen, dass man hier in der Region lebt und immer wieder gefragt wird, was machst du denn hier?
00:05:39: Bist du freiwillig hier?
00:05:41: Ich finde es eigentlich ganz traurig, weil es eine wunderschöne Region, es ist ne tolle Stadtgärer.
00:05:46: Susanne, es is auch ein bisschen deine Geschichte.
00:05:48: Du bist ja gekommen vor zwei Jahren hierhergezogen... Ja!
00:05:52: Was mich jetzt beschäftigte ... ich bin von Erfurth hier her gezogen.
00:05:57: Leute, mit denen ich da zu tun hatte, sagten, was willst du denn den Gerad?
00:06:00: Da geht man doch nicht hin.
00:06:01: Und tatsächlich war das auch mehr von ... Ja, so auch das Intellektuellenkreis oder sowas.
00:06:07: Ich hab dann eine große Überheblichkeit gespürt, die mich gewarnt haben und wie furchtbar das dort sei und was ich dazu suchen hätte.
00:06:14: Und gedacht, jetzt muss ich mich rechtfertigen dafür, dass ich so ne Entscheidung getroffen habe Dass es so viele Menschen gibt, die es wegtreiben und zurückkommen.
00:06:23: Und auch die Geschichten wollen wir erzählen.
00:06:24: Auch die Frage, wessen Geschichten werden auf der Theaterbühne erzählt?
00:06:28: Wer spielt hier eine Rolle und da auch nah an den Leuten zu sein, der Stadt für die wir Theater machen und deren Geschichten auf die Bühne zu bringen?
00:06:34: Das ist halt auch noch so ne Grundidee von Theater für mich!
00:06:38: eine Nähe zum Publikum zu haben, einen Austausch zu haben.
00:06:41: Ein Element um diesen direkten Austauscht zu fördern ist auch das ihr Leute ganz konkret zum Schreiben aufgefordert habt.
00:06:48: Es gab ein Schreibworkshop in der Theaterfabrik den du angeleitet hast Miko.
00:06:53: was hast du daraus für Impulse mitgenommen?
00:06:56: Ja das
00:06:56: war ganz interessant.
00:06:57: es war vor allem so zum Ankommen hier.
00:06:59: also ich war ja jetzt mehrfach so ne Woche da und ich glaube es war ganz wichtig weil da auch wirklich sehr verschiedene leute hingekommen sind Und es war so ein bisschen eine Ertastung des Themas, Objekte, Textilien.
00:07:11: Was erzählen die und so?
00:07:13: Und was da glaube ich schon sehr deutlich wurde bei den kleinen Schreibübungen, die wir gemacht haben, das ganz kleine Übungen... die authentisch erzählen so eine Liste mit Sachen, die man im Schrank hat oder ne Liste von Sachen ,die man gegessen hat als Kind.
00:07:29: Oder einer Erinnerung an das eine Kleidungsstück oder so, dass sehr konkret und haptisch beschrieben wird, dass da schon mit ganz wenig, ganz viel Raum entsteht und ganz viel verraten wird Darüber, wie so Mensch sein irgendwie ist und funktionieren kann.
00:07:46: Und das waren so unterschiedliche Leute die aber dann über diese Dinge, die sie erzählt haben auf einmal zueinander Zugänge gefunden haben.
00:07:54: Und im besten Fall würde ich sagen war das vielleicht eine kleine... wie sich das im besten Fall in Theater anfühlt.
00:08:02: Die Idee ist, dass es ein gewissermaßen dialogischer Abend ist.
00:08:05: Es wird ein Stück auf der Bühne geben, aber es geht auch darum, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über Objekte eigentlich, übers Erinnern und den Bezug zum Gehen, zum Bleiben, zum Wiederkommen auszutauschen.
00:08:18: Da sind manchmal so Objekten, obwohl die ja scheinbar was auch immer sind, ob's Polova oder alte Schreibmaschinen sind.
00:08:25: Scheinbar erst mal leblos ... aber die sind natürlich toll, weil man sich dann da selber was dazu nicht erzählen kann.
00:08:31: Aber das ist so als Projektion und als Anschlussstelle ist es ja manchmal noch hilfreicher, weil Man sich dann vielleicht sogar manchmal noch mehr rein denken kann wenn's darum geht sich eine Geschichte auch zu eigenzumachen.
00:08:41: Und so war das bei diesem Workshop im ganz kleinen so ein bisschen.
00:08:45: Ja
00:08:45: spannend!
00:08:46: Susanne hast du auch so einen Stück?
00:08:48: Was du mit nach Gerre gebracht hast, was für dich so eine Geschichte erzählt?
00:08:51: Ja mehrere Dinge also eine Sache mit der ich immer umgezogen bin die sollten immer irgendwie alle in ein größeres Auto passen.
00:08:59: Und das größte Möbelstück, was ich zu Studentenzeiten und später noch hatte war eine Truhe, die mein Großvater der Wartischler für meine Mutter gebaut hat und bemalt hat mit so Initialen drauf – also eine kleine Truhe!
00:09:13: Die ist eigentlich nicht wirklich praktisch aber die musste immer mit umziehen und die ist immer dabei.
00:09:18: Hat sie dich mit nach Gerra begleitet, geht es hier weiter?
00:09:21: Ja.
00:09:21: Die war auch schon mal aussortiert worden von meiner Mutter und deshalb habe ich sie bekommen weil so in den Garten kam alles was nicht gebraucht wurde und da fand ich das irgendwie zu schade und hing sehr an dieser Truhe und irgendwie musste die immer mit.
00:09:31: Ich
00:09:31: weiß ja nicht Mikro inwiefern du spoilern möchtest aber magst du vielleicht uns einen Gegenstand nennen der dich bisher besonders fasziniert hat bei deine Recherche?
00:09:39: Ah dann
00:09:39: muss jetzt gut drüber nachdenken.
00:09:41: Ja also du kannst auch sagen dass du's geheim lassen wirst.
00:09:43: Es wäre okay Aber es interessiert mich schon.
00:09:46: Also eine Geschichte die ich sehr gerne erzählte und die auch eine kleinere Geschichte ist.
00:09:49: Das ist eine Person, die ich interviewt habe, die hierhergezogen ist gar nicht weil sie gemusst hätte sondern weil sich so ergeben hat, die aus Süddeutschland kommt und die ihr arbeitet aber im Prinzip von zu Hause aus arbeiten könnte also nicht notwendigerweise nach Gera hätte ziehen müssen und die hat Wohnungen gesucht und hat irgendwie dann in Erfurt geschaut und dachte irgendwie ja das ist aber auch irgendwie alles ganz schön teuer und da hat sich noch nichts gefunden.
00:10:13: und dann auf einmal... Also man kennt es vielleicht so, man geht dann jeden Tag auf Emu und sucht nach Wohnungen.
00:10:19: Und auf einmal sieht sie so die perfekte Wohnung, eine Altbauwohnung, riesig tolle Zimmer, wahnsinnig schöner Boden, ein paar Last!
00:10:28: Echt mega und denkt, was denn da falsch am Preis?
00:10:31: Da muss ja irgendwas nicht ganz richtig sein.
00:10:33: Und das war dann wohl die Wohnung in Gera.
00:10:35: Dann guckt sie und merkt, ich hab aus Versehen bei Immobilien Scout ganz Thüringen angegeben als Region.
00:10:42: Diese Wahnsinnswohnung ist in Geras.
00:10:44: Dann geht sie zur Besichtigung und fragt so ... Was ist hier der Haken an der Sache?
00:10:48: Weil dieser Preis ... Nee, nee, das ist Geras!
00:10:52: Jetzt ist er hergezogen und ist sehr zufrieden.
00:10:55: Das Objekt, was sie sich erst hier zugelegt hat was für diese Geschichte für mich so steht ist.
00:11:01: Sie guckt sie mich an beim Interview und sagt, ich hab mir einen Kronleuchter
00:11:05: gekauft.".
00:11:06: Oha, mit der tollen Altbau-Wohnung muss da schon auch der Grundleuchter sein.
00:11:11: Ja und das fand ich irgendwie so interessant weil die ist eine sehr engagierte Person, um zu sagen es hier als Suchtberaterin tätig in der Stadt für die Caritas.
00:11:20: also die ist auch sehr bemüht hier was zurückzugeben, was sich ganz toll finden und die macht sich jetzt hier ihren Palast.
00:11:27: Also es fand ich ihr privaten Kleinen Das fand ich schon sehr charmant und berührend, dass vielleicht ne ganz schöne kleine
00:11:34: Und dann schließt sich wieder ein bisschen reißt.
00:11:36: Denn viele dieser tollen Gründerzeit Willen, die es hier an Geragipti sind ja ganz eng verwoben mit der Textilgeschichte und der Textileindustrie.
00:11:44: Ja das ist so auch der Rahmen dessen was wir da erzählen wollen also von einem Eine Entwicklung statt.
00:11:51: dieses ganze Projekt soll ja auch diesen Transformationsprozess beschreiben, den es nach der Wende gegeben hat.
00:11:56: Also wie hat sich eine Region verändert und soll so exemplarisch stehen für andere Städte, denen es ähnlich ging die so vom Fernverkehr abgehängt sind mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben?
00:12:06: Und was eben tatsächlich auch mit dem Niedergang der Textilindustrie zu tun hatten das ist Gera blauen Chemnitz also ein Großraum eigentlich Altenburg.
00:12:13: Was haben diese Entwicklungen gemacht?
00:12:15: Was hat das mit den Menschen gemacht während des in Städten weh Erfurt Leipzig Da ziehen Leute hin, kriegt man kaum Wohnraum ein paar hundert Kilometer weiter.
00:12:25: Nicht mal so viel.
00:12:26: Das sieht ganz anders aus und das ist Teil des Projekts.
00:12:29: Es ist auch exemplarisch für eine Region stehen soll.
00:12:31: Ja, das ist spannend weil ich finde dass Gerrera die Geschichte noch nicht auserzählt ist.
00:12:35: also es geht ja immer wieder ein kleiner Sanierungsruck durch die Stadt Engagierte Gärsche mit dabei, die wirklich Häuser sanieren und dazu zum Wiederaufbau des Stadtbildes beitragen.
00:12:49: Die Villa Meier
00:12:50: z.B.,
00:12:50: ich glaube das hat ganz viel Potenzial auch in so einer Stadt zu leben, in der vielleicht noch nicht alles perfekt ist.
00:12:56: Also wir machen da auch ein Rahmenprogramm.
00:12:58: Es wird auf jeden Fall dann begleitet werden diese Geschichten von O-Tönen Von kurzen Objekten von Begleitgeschichten Und es wird ja auch eine kleine Ausstellung, das ist falsche Wort Aber es wird vier Objekte auch im Foyer die dort auf einer Säule stehen und die noch mal weiterführende Geschichten erzählen werden, die man sich dann auch noch anhören kann.
00:13:15: Also so ein bisschen wachsen das Ganze.
00:13:18: Schöne Sache!
00:13:19: Da ist man richtig mitbeteiligt als Publikum.
00:13:22: Ja,
00:13:22: es ist wichtig dazu zu sagen wir hätten das eigene Mittel nicht stemmen können dieses Projekt.
00:13:27: Das
00:13:28: wird gefördert?
00:13:29: Es wird sehr großzügig gefordert von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur.
00:13:33: D.h.,
00:13:33: sie haben ein großes Interesse daran solche Geschichten zu erzählen von Arter, von Begegnungen und die fanden also dieses Projekt ganz spannend.
00:13:43: Dadurch ist es möglich dass auch eine Autorin kommen kann zur Recherche und das wir auch einen zweiten Teil des abends entwickeln ein Dialogformat wo Menschen ins Gespräch kommen und wo das Ganze nicht nur mit so einem Guckkasten auf der Bühne endet.
00:13:54: Wir gucken uns was an und gehen auseinander sondern dass die Leute selber erzählen in den Dialogkommen soll
00:13:59: miteinander.".
00:14:02: Potenzial ist, was Theater für die Gesellschaft hat und auch hier für unsere Stadt und Regionen.
00:14:08: Dass wir nicht nur Rezeptionsort sind, sondern ein Ort, wo sich Leute begegnen, wo Leute miteinander ins Gespräch kommen.
00:14:14: Vor allem finde ich es total interessant zu sagen, wir servieren nicht die Geschichten, sondern wir holen uns die Geschicht aus der Region.
00:14:21: Mikro entspricht das vielleicht auch so einem Stück weit deinem persönlichen Verständnis von Theater?
00:14:25: Das weiß ich nicht, aber ich find's auf jeden Fall grundsätzlich durch diese Erfahrung in der Podcastarbeit.
00:14:31: Ich finde es tatsächlich ganz spannend oder ich habe so eine Überzeugung, dass eigentlich ja alle Leute erzählen können.
00:14:39: Man muss halt nur die richtigen Wege zu finden mit denen zu sprechen und in den richtigen Fragen stellen um an diese Geschichte zu kommen oder zu gucken.
00:14:46: das siehe einen Weg finden, die Geschichte dahinter zu erzählen.
00:14:50: Dafür ist es eine ganz spannende Aufgabe.
00:14:52: Aber ich glaube eigentlich lebt das am Ende für mich auch davon, dass das Stück ja ne Mischung sein wird aus einerseits individuellen aber übrigens anonymen Geschichten und vielleicht auch noch dazu sagen also... Und auf der anderen Seite schauen wir uns quasi so die Sachebene nochmal anders.
00:15:07: Das muss man auch sagen da sind auch Josefines Stücke.
00:15:10: Also da so arbeitet sie sehr gerne, dass eben so Einlassungen kommen tatsächlich demografischer Wandel ein bisschen was du auch gesagt dass die Arbeitgeberwandel, welche sind jetzt in der Region?
00:15:20: Welche waren früher da.
00:15:21: Dass man da quasi umzuvermeiden dieses was man manchmal hat wenn man vielleicht so in der Kneipe sitzt und jemand fängt an zu sagen ja so ist ja die Welt das wollen wir halt nicht sondern es geht darum einmal die persönlichen Geschichten und dann zu gucken was sind denn wirklich so Fakten wie sich Sachen verändern was sind vielleicht auch Zuwanderungen was sind den wirkliche Zuwänderungsmomente Abwanderungsmomenten wer kommt denn wirklich Wer geht denn wirklich wer ist denn überhaupt wirklich da dass es quasi in Kontrast miteinander geht.
00:15:47: Ich glaub, das wird auch total interessant.
00:15:49: also zum einen eben wirklich das super Individuelle was aber sehr applizierbar ist wenn man glaube ich immer gut eine Beziehung zu aufbauen kann und sich rein fühlen kann und auf der anderen Seite wirklich auf die Zahlen zu schauen und auf tatsächliche Fakten Das quasi so miteinander im Kontext zu stellen anstatt so Thesen Träger auf der Bühne zu haben Was ja manchmal passiert in bestimmten gerade politischen Projekten sehr reizvoll daran.
00:16:17: Wenn man so eine Recherche, also am Anfang stand ja auch die Frage machen auch mehrere Projekte, die in so einer Region gehen.
00:16:22: wie kommt man überhaupt nach Gera?
00:16:24: und ich war aber gemerkt wie verwöhnt Ich war in Erfurt zu wohnen wo alle halbe stunden ICE in jegliche Richtung geht.
00:16:30: Und Ratzi Fatzi war ich in Berlin München und so und in Gera ist das nicht der Fall.
00:16:34: Also es ist etwas schwieriger irgendwie auch vom Fernverkehr da abgekoppelt zu sein.
00:16:39: Also
00:16:39: ich fahre immer sehr gerne nach Dortmund weil einmal am Tag Fährdeinzug
00:16:42: Der fällt ja auch auf uns so aus.
00:16:45: Aber damals zu gucken, wie hat sich das entwickelt?
00:16:47: Wann wurde man abgekoppelt?
00:16:49: Wie war das mal gewesen?
00:16:50: Welche Verbindungen sind dazugekommen?
00:16:52: Also nach Süden ist halt nicht nach fünfzig Kilometern Schluss weil da die Grenze ist sondern dann geht es weiter.
00:16:57: Wie geht's in die anderen Regionen?
00:16:58: sowie kommt man dahin und ich dich jetzt auch mal also junges Publikum mitzunehmen.
00:17:02: Also junge Leute, die am Scheideweg stehen hier sind kurz vorm Schulabschluss und müssen sich entscheiden bleibe ich hier gehe ich weg?
00:17:09: wo stehe Ich?
00:17:10: welche Beziehung habe ich dazu der Stadt?
00:17:11: Also, dass wir die auch in den Dialog mitholen wollen und befragen werden.
00:17:14: Wie sieht es aus bei euch?
00:17:16: Wir sind denn so die Zahlen!
00:17:17: Wir sind die Mehrheitsverhältnisse.
00:17:19: Wollt ihr alle weg, wollt ihr hier bleiben?
00:17:20: oder wie wünscht ihr euch dann auch die Stadt, wenn ihr hier bleibt?
00:17:23: Ja, wir haben ja immerhin auch eine kleine oder zwei Hochschulen wo auch junge Menschen nach Gera kommen um hier zu studieren.
00:17:28: Wobei
00:17:29: ich schon gelernt habe das ist schlecht wenn die direkt am Autobahn Zubringer sind.
00:17:32: Ohja,
00:17:33: das ist richtig gar nicht so klug eigentlich... Und ich glaube, dass Gerre auch für Studierende aus China mittlerweile als Wohnort gar nicht mal so unattraktiv ist.
00:17:41: Weil ja, Mietpreis ganz einfaches Thema.
00:17:43: Gute Zugverbindung.
00:17:44: Spannend!
00:17:45: Ich finde es hat fast ein bisschen was von so kleiner qualitativer Sozialforschung, was ihr da macht dieses Ganz genau hinschauen versuchen möglichst verschiedene Positionen auch zu analysieren und das Ganze dann nochmal zu kondensieren.
00:17:57: Also wenn mich jetzt eine Soziologin oder eine Sozio-Loge fragen würde, würde ich auf keinen Fall behaupten, dass sich Soziologe scharf.
00:18:05: Natürlich ist es ein demografisch gedachtes Projekt.
00:18:08: Es versucht ja, was zu verstehen.
00:18:10: Das versuche ich mit meiner Literatur aber eigentlich immer.
00:18:13: Ich habe vor allen Erzähl- und Theaterprojekten Fragen.
00:18:17: So ist das diesmal eben auch.
00:18:19: Das mache ich schon nach bestmöglichem Wissen und Gewissen.
00:18:22: Gab's
00:18:23: dann so einen Aha-Effekt?
00:18:24: Habt ihr bei der Recherche oder Arbeit an diesem Projekt schon irgendwas Neues über Gerao oder diese Region hier verstanden?
00:18:30: Also
00:18:31: eine Sache bin in der Rechersche gelandet... handelt irgendwann bei einem Frauenstammtisch, der sehr divers ist.
00:18:39: Und das war total interessant nochmal vertiefend zu begreifen wie wichtig Gesprächsräume oder so gemeinschaftliche Abende oder sowas wo man einfach miteinander über ein Thema zusammenkommt was es hier für eine Rolle spielt weil sich bei diesem Tisch treffen sich Leute von Mitte zwanzig bis Mitte sechzig.
00:18:57: Einige sind von hier, einige sind wiedergekommen einige sind neu dazugekommen und die haben so einen oder zwei dann so gemeinsame Nenner.
00:19:05: und da findet sich aber wirklich so ja neudeutsche Community.
00:19:08: also da findet sich eine Ruppe die total besonders ist und total aufeinander angewiesen ist zum Teil weil es eben auch Minderheiten sind die da aufeinandertreffen die sich gegenseitig da stützen und Gemeinschaft bilden.
00:19:21: und das fand ich schon bewegen zu merken politisches Engagement oder irgendwie gesellschaftliches Engagement, wo Leute zusammenkommen, die ein gemeinsames Interesse haben.
00:19:32: Das ist schon wichtig hier und das ist vielleicht wichtiger als in anderen großen Städten, wo es andere Orte gibt oder einfach insgesamt eine größere Masse.
00:19:47: Hier muss man wirklich seine Leute finden und dafür braucht solche Interessen.
00:19:54: Räume oder so was total dringend.
00:19:57: Ich glaube deswegen ist ja auch sowas wie das Theater dann nochmal, wo sich bestimmte Leute vielleicht finden regelmäßig Wiedersehen und so.
00:20:04: Das hat da noch mal eine ganz höhere Tragweite.
00:20:09: Also mir ist es bewusst geworden.
00:20:12: ich habe durch dieses Recherche Projekt diese Stadt ein Stück weiter kennengelernt.
00:20:18: Also ich war sehr an der Oberfläche erst mal unterwegs, musste auch im Theater, im Pubenteater ankommen und jetzt geschieht tatsächlich so eine Verbindung mit den Menschen und da wurden viele Vorurteile revidiert.
00:20:30: also dazu schauen wie viel engagierte Menschen es gibt die man auf dem ersten Blick erstmal nicht trifft und die aber in verschiedenen Orten sind und das ist schon toll Da Mikrofil gefunden hat, ich habe sie da zum Teil auch mal mit begleitet zu Gesprächen und Leute die ich gar nicht kannte auf dem Schirm hatte.
00:20:48: Das ist ganz spannend sich da selbst zu öffnen.
00:20:51: Und in Zukunft dann tatsächlich noch die Eröffnung des Puppenteaters, die nochmal so ein Wow-Aha-Effekt hatte wie viele Leute da vorbeikommen und wie wichtig dieser Ort im Zentrum der Stadt ist und die nur mal gucken wollen oder reden wollen Also jetzt selbst an so einem Ort zu sein und einen Ort mit Leiden zu dürfen, wie der sich gestalten wird als Begegnungsort.
00:21:14: Ja das finde ich eine spannende Frage denn das Puppentheater hat ja nicht nur ein Zielpublikum sondern ihr richtet euch ja in ganz breites Publikum.
00:21:23: also viele denken ja immer Puppenteater ist was für Kinder?
00:21:27: schon wenn wir uns das anschauen dann ist das total vielfältig.
00:21:31: Ihr habt Stücke, die sich an relativ kleine Kinder richten, Stücke für Jugendliche auch und natürlich auch Produktionen für Erwachsene.
00:21:40: Das ist eigentlich schon ein alter Schuh für uns.
00:21:44: Wir wissen das aber ich finde es ganz wichtig, dass immer wieder zu betonen.
00:21:47: Und in Anbetracht dieser Vielfalt der Zielgruppen oder Angebote glaubst du, dass das Pumpteater trotzdem auch so ein Community-Buildingort sein kann?
00:21:57: Ja!
00:21:58: Auf jeden Fall.
00:21:58: Also sollte Theater generell sein, das ist meine Idee auch von Theater dass man sich Austausch begegnet verweilen kann und so wie das Gebäude jetzt gestaltet ist hat es eine hohe Aufenthaltsqualität auch mit der Freifläche die jetzt da drum herum noch umgestaltet wird
00:22:14: und
00:22:15: dass man einfach bleiben möchte.
00:22:17: Dass ich gerne zum Dialog einlade, zum Verweilen, dass man bei einem Glas Wein oder Wasser noch bleiben kann.
00:22:23: Ja
00:22:23: ihr macht das ja auch in verschiedenen Projekten und Veranstaltungen immer wieder deutlich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
00:22:30: Und dass man miteinander ins Gespräch kommt über was da auf der Bühne passiert ist aber nicht nur im Dialog sondern dass die Leute eben auch erzählen können, was wünschen sie sich denn?
00:22:39: Da werden wir auf jeden Fall noch Formate weiterentwickeln.
00:22:42: Es ist erst mal so ein Ankommen gewesen, wie sieht das Haus aus?
00:22:44: Wie fühlt sich das an und da sind aber schon auch Pläne für die nächsten Jahre und das denke ich wird auch mit diesem Projekt ganz wichtig sein.
00:22:52: Einer Sache noch so erklären, weil wir selbstverständlich von Objekttheater reden.
00:22:56: Da wollte ich auch noch mal drauf zu sprechen kommen!
00:22:57: Das ist hier auf keinen Fall das Gleiche wie Puppentheater und ich glaube dass es auch gar nicht mal unbedingt impliziert, dass es vom Puppenspieler realisiert wird.
00:23:07: Man muss nicht zwingend das Handwerkszeug eines Puppespielers in allen Facetten beherrschen also Händetraining, Mitteltraining was man können muss wenn man eine Marionette bedient oder ein Handpuppe weniger.
00:23:18: aber schon mit einer Bedeutungszuweisung von Dingen hat das zu tun.
00:23:21: Und Josefine hat es letztens so schön erklärt, mit einem Beispiel von der Tasse.
00:23:25: Also dass sie mit einer Tasse ganz prima demografischen Wandel erklären kann.
00:23:29: also da schiebt sich fünf Tassen nach links, sieben Tassen rechts und sofort sieht man ganz visualisiert und anschaulich Aha!
00:23:35: So insoviele Prozent von Menschen sind weggegangen, so insoviel sind gekommen und dann schieb mal wieder hin und her und die überlegen noch.
00:23:40: Da kann man sehr gut so Tassen hin und herschieben.
00:23:42: Man kann aber auch eine Tasse tatsächlich als Gefäß zum Trinken benutzen auf der Bühne und man kann sie aber auch wenn man sie umdreht.
00:23:48: ist das ein Gesicht oder einen Kopf mit ner Nase dran die man benutzen kann und was Figürliches draus machen.
00:23:53: Das sind diese Möglichkeiten, also mit Gegenständen zu arbeiten auf eine Weise auch ... Man kann sie beleben oder als Gegenstände so hin- und herschieben?
00:24:01: Und das
00:24:01: klingt vielleicht, wenn man nur Puppenteater sich erst mal mit klassischen Marionetten vorstellt möglicherweise erst mal befremdlich aber es macht einem total die Fenster im Kopf auf!
00:24:11: Und ist von dem ja wahrscheinlich im Puppentheater auch sehr gut beheimatet weil es um dieses Gegenständes zum Leben erwecken geht.
00:24:18: Poppenspieler erinnern einfach.
00:24:19: Superbeherrschen!
00:24:20: Genau, also das ist einfach der andere Form auch des Figuren-Spiels?
00:24:23: Gut dass wir das jetzt auch noch mal geklärt haben.
00:24:26: Jaa... Also eine Sache die ich spannend vielleicht noch finde so inhaltlich.
00:24:29: So Sanne du hast gerade gesagt dieses Auslohn was wünschen sich die Leute vom Theater?
00:24:34: auch Ich weiß nicht ob das jetzt soweit ist den Bogen zum Projekt zu schlagen Aber hattet ihr so Momente wo ihr das Gefühl habt da gibt es irgendwie so ne besondere Sehnsucht Was Leute von uns als Theater sich wünscht oder was sie hier suchen?
00:24:46: Oder ist das jetzt ein bisschen zu weit
00:24:47: gedacht?
00:24:48: Also aus dem was ich bei den Interviews mitbekommen habe ging es weniger um das Theater, ging's um die Geschichten.
00:24:53: Ich bemerke es eher in den Gesprächen mit Leuten im Puppentheater dem Dialogen, dass mir da bewusst wird wie sehr stark das Haus verankert ist in der Stadt und wie viel es auch mit persönlichen Geschichten und Erinnerungen zu tun hat die die Leute dann gerne erzählen.
00:25:08: Was sie als Kinder schon erlebt haben oder als junge Menschen also diese Erlebnisse des Puppentheaters, dass es irgendwie so Generation übergreifend gemeinschaftsstiftend ist Und wie vielen Leuten das auch wichtig ist jetzt als Erwachsene ich möchte da auch hingehen.
00:25:21: Also Ich bin als Kind gerne hingegangen und ich möchte auch als Erwachsener dort weiter was erleben in meine Kindheit zurückgehen.
00:25:28: Aber selbst ohne Enkel oder ich möchte nicht nur zu Kinderstücken gehen, sondern ich möchte da weiterleben damit als
00:25:34: Erwachsener.".
00:25:34: Ja und das ist ja auch durchaus möglich!
00:25:36: Mikro was mich noch interessieren würde, dass es das erste Stück was du schreibst, was so ein Richtung Objekttheater geht... Ist das irgendwie anders beim Schreiben?
00:25:45: Also musst du quasi die Gegenstände mitschreiben?
00:25:48: Das lerne ich, das merke ich gerade.
00:25:50: So die Unterschiede sind jetzt grade bin ich noch sehr auf dieser Textebene weil Gesprächen, die Geschichten rausfohlen und dann das zu kondensieren.
00:26:00: Also ich habe jetzt in meinem letzten Roman ja auch mit so einer Montage-Kollagetechnik gearbeitet weil die Hannah Höchst eine der berühmtesten Montagekünstlerinnen, Fotomontagekünsterinnen war und so wird es jetzt auch laufen dass sich sehr viel Material hat was aus den Gesprächen was ich jetzt verdichte da denke ich diese Objektebene natürlich dabei mit also ich denke mit dass es im Raum fliegende Sprache geben wird.
00:26:23: Ich glaube es gibt jetzt zum Teil und Geschichten, die dann noch mal eine Übersetzung finden müssen in einem bestimmten Spiel.
00:26:31: Ein geschicktes Spiel mit einem Objekt
00:26:33: usw.,
00:26:34: also ich glaube da werde ich auch jetzt in den nächsten paar Wochen noch sehr viel drüber lernen und dann aber vor allem der Zusammenarbeit mit Josefine, der Regisseurin, die da einfach sehr findig und schlau ist, werde sicherlich überrascht werden.
00:26:45: Ich habe ja schon gesagt es wird ganz viel stehen und einiges davon wirst du bestimmt ganz anders zeigen als so eins zu eins über die Sprache.
00:26:52: Aber das ist ja auch sehr aufregend daran wenn man dass es irgendwann so einen Text abgibt und sich darüber bewusst ist, das der Text die Grundlage ist um daraus was wachsen zu lassen.
00:27:00: Ein Stück, was dreidimensional ist und klingt und riecht und aussieht.
00:27:04: Hat
00:27:04: so sehen was daraus wird?
00:27:05: Das ist bestimmt total spannend!
00:27:07: Ja zusammen
00:27:07: oder?!
00:27:08: Ich wollte auch noch etwas ergänzen.
00:27:10: dieser Anfang unserer Begegnung also jetzt konkret mit Miku war ja erst mal so das Josefine weil sie nachdem wir dieses Projekt dann beschlossen hatten und der Antrag eingereicht war dann mir der wunderbaren Informationen kamen.
00:27:22: Sie wird Mama und sie wird selbst die Recherche nicht übernehmen können, was sie sonst bei ihren Projekten auch gemacht hat.
00:27:27: Und ob das denn möglich sei, dass das jemand anders macht und so nach ja geht alles?
00:27:31: Dann hat sie Miku vorgeschlagen und ich kannte Miku nicht, hatte auch noch nie von ihr gehört und habe erst mal vertraut, hab gesagt ja mach mal also mir so zwei drei Sachen durchgelesen wird schon passend!
00:27:40: Jetzt habe ich Miku hier erlebt wie sie arbeitet und bin ganz demütig auch vor dem was sie alles kann und habe gedacht wow!
00:27:49: Ich weiß gar nicht ob mich getraut hätte, hätte ich das alles gewusst wieder anzuschreiben sagen, mal würdest du das in Gera machen.
00:27:54: Also ich habe sie erlebt wie sie die Lesung geleitet hat in Erfurt jetzt und auch gelesen was sie schreibt und wie sie schreibt also dem ganzen näher gekommen sie so bei der Arbeit erleben und da dachte Wir haben einen schönen Glücksfall hier mit ihr.
00:28:07: Das ist großartig.
00:28:08: Ja, Miko, schön, dass du da bist!
00:28:10: Ja, voll gerne.
00:28:11: Ist doch
00:28:12: toll wie Leute auch immer wieder so zueinander finden und wieder tolle Projekte daraus entstehen.
00:28:16: Ich bin auf jeden Fall super gespannt drauf auf jetzt sage ich sie in der richtigen Reihenfolge Gehen, kommen bleiben stimmt's?
00:28:23: Ja.
00:28:24: Ich freue mich darauf was das so wird Und ich wünsche euch noch ganz viel Freude bei der Arbeit und Toil-toil.
00:28:29: Merci.
00:28:29: Vielen
00:28:29: Dank.
00:28:30: Dann schlafen wir uns hiermit.
00:28:34: gerne wieder rein, dieser Podcast erscheint einmal monatlich.
00:28:37: Und man kann uns natürlich auch abonnieren!
00:28:39: Tschüss macht's gut.
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