Mytopia - Auferstanden aus Ruinen

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00:00:05: Hallo

00:00:05: und herzlich willkommen

00:00:06: zu

00:00:06: einer neuen Folge Theater To Go, dem Theater

00:00:09: Podcast.

00:00:11: Hier geht es um die Produktion des theaters Altenburgerer Und diesmal holen wir ein bisschen aus.

00:00:18: Es geht nämlich nicht nur um eine neue Premiere Sondern um die perfekte Stadt und überhaupt um die Perfekte Welt.

00:00:24: Wir nehmen diesen Podcast auf mit der Stadtbühne Mit der Theatergruppe für Menschen ab achtzehn Der Theater Fabrikera Dr.

00:00:34: Sophie Oldenstein, unserer Chefdramatogen am Haus.

00:00:37: Hallo Sophie!

00:00:38: Hallo Anne, danke dass ich hier sein

00:00:39: darf.

00:00:39: Ja schön dass du da bist Du bist ja dann gleich auch als Interviewerin noch mit am

00:00:43: Start.

00:00:44: Lass uns doch vorher mal ein bisschen ausholen und erzählen.

00:00:47: warum machen wir jetzt mit der Stadtbühne eigentlich einen Podcast

00:00:49: zum Thema die perfekte

00:00:50: Stadt?

00:00:52: Das ist das Thema von unserem neuen Stück Mythopia auf, erstanden aus Huin.

00:00:57: Wer dieses Theater schon ein bisschen länger verfolgt kennt vielleicht unsere dreiteilige Theater-Serie Müder geht es

00:01:04: um

00:01:04: Gera in hundert Jahren nach dem Weltuntergang wo die letzten Überlebenden sich zusammengetan haben und jetzt einen Weg suchen um die Menschheit zu retten.

00:01:12: Und diese Geschichte hatten wir fertig erzählt.

00:01:14: Das Publikum konnte damals mitbestimmen, wie es weitergeht und jetzt haben wir uns entschlossen einen Prequel zu machen mit der Unterstützung von Smart City Gera die auch die Finanzierung übernommen haben und wollen jetzt sozusagen die Geschichte erzählen, wie ist eigentlich diese Welt von Mythopia in dem fiktiven Stadtstaat und den es in der Serie ging entstanden?

00:01:34: Ausgangspunkt ist also quasi der Weltuntergang, der dritte Weltkrieg ist vorbei.

00:01:38: Die letzten Überlebenden sitzen jetzt nun da und haben die Möglichkeit in einer konstituierenden Sitzung zusammenzukommen und sich zu überlegen wie ihre perfekte Stadt der Zukunft aussehen soll, wie sie jetzt zusammenleben wollen, wie es quasi ab dem Punkt Null erreicht ist weitergehen soll.

00:01:53: und dafür haben wir jetzt Vorfeld zur Premiere auch ganz viele Stationen sogenannte Metropia Checkpoints wo Leute aus der Stadt ihre Ideen mit einbringen können.

00:02:01: und heute ist das die Stadtbühne

00:02:03: Diese konstituierende Sitzung, da geht es natürlich ja um die Frage wie sieht die perfekte Welt eigentlich aus?

00:02:10: Wie könnte sie aussehen?

00:02:11: und ich glaube es gibt halt sehr viele Antworten darauf.

00:02:14: Um da die Meinungsvielfalt noch ein bisschen zu puschen haben wir heute Abend beschlossen das ganze in fiktiven Gesprächen durchzuführen.

00:02:22: Das heißt jede Person aus der Stadtbühne hat nochmal eine besondere Rolle, um dann aus diesen Perspektiven über die Frage, wie die perfekt statt aussehen würde quasi idealistische Grundgerust da so drunter stehen müsste zu reden.

00:02:36: Es ist auch eine ganz gute Vorbereitung auf das Stück, da werden nämlich auch die Besucherinnen und Besucher in der kleine Kommunikationskarte bekommen wo sie ein paar Informationen kriegen was ihre Figur erlebt hat und man hat dann die Möglichkeit über ganz viele Fragen mit abzustimmen, mit einem Abstimmungskube den man dann in die Hand bekommt und die Entscheidungen die das Publikum trifft werden dann beeinflussen wie die Handlung des Stückes weitergeht.

00:03:00: Ja, das heißt sie und ihr dürft euch beim Hören dieses Podcast schon mal so ein bisschen reinfinden in diese Situationen.

00:03:08: Dass man vielleicht selber auch einmal eine Entscheidung treffen muss wie es denn aussieht.

00:03:11: Und wir begrüßen gleich die Mitglieder der Stadtbühne hier.

00:03:15: Wir starten mit den Philosophen Die sich über das idealistische Grundgerüst einer zukünftigen Idealen-Stadtgesellschaft Gedanken machen und danach Reden wir dann ganz konkret mit den Städten wie das dann konkret

00:03:29: im Stadtplan

00:03:30: aussehen

00:03:30: könnte.

00:03:36: So, wir sitzen hier mit einem Experten... Es sind die Philosophinnen und Philosophen des Weltuntergangs bzw.

00:03:42: die philosophischen Leute,

00:03:43: die noch übrig

00:03:44: geblieben sind um sich hier mit verschiedenen Fragen der Staatsphilosofie auseinanderzusetzen.

00:03:50: Ich würde ganz kurz die Runde mal bitten sich vorzustellen und ein bisschen was über ihren Hintergrund zu erzählen.

00:03:55: Ja also coolerweise wirklich fantastisch.

00:03:59: Also man dachte ja das Adelsgeschlecht der Reusen wäre schon ausgestorben aber jetzt im Nachkriegstest ist rausgekommen.

00:04:04: Ich

00:04:05: bin einer und finde das klasse.

00:04:07: Und würde auch sehr gerne, dass es eine Elite gibt einfach weil...

00:04:10: Das

00:04:11: bringt mir sonst gar nichts.

00:04:12: Jetzt wurde man dazu gehört?

00:04:13: Ja genau!

00:04:14: Das rausgefunden zu haben.

00:04:16: Ja ich bin nur ein Einzidler von wo ich komme.

00:04:21: Gibt's keinen Elite oder so.

00:04:23: aber ja Ich brauche eigentlich nicht so viel Gesellschaft

00:04:27: und ich kann einfach so weitergehen.

00:04:30: Ich bin der Klaus-Peter Lügner, ich bin ehemaliger Kulturstaatsminister und ich sehe dies als eine super Möglichkeit der Kultur mehr Gewicht in unserer Gesellschaft zu geben.

00:04:42: Wunderschönen guten Tag!

00:04:44: Ist Ihnen auch noch warm?

00:04:46: Mir ist ein bisschen unangenehm hier.

00:04:51: Ich muss gestehen, ich bin ein bisschen hypochondisch deswegen.

00:04:53: es kann auch daran liegen genau.

00:04:56: aber ich bin leider einer der wenigen letzten überlebenden Raucher und ich bin heute mit ihnen über diese sehr wichtigen Themen für unsere zukünftige Stadt.

00:05:06: Ich fand es ja sehr interessant, dass sie uns alle als Philosophen bezeichnet haben.

00:05:10: Also ich würde mich so überhaupt nicht nennen.

00:05:12: Ich hatte eins mal in wunderschönes Reitgestüt in Milbits gehabt mit so schönen Pferden.

00:05:18: Sie glauben es gar nicht!

00:05:19: Das waren wirklich Prachtexemplare.

00:05:21: Ja gut bis sie mir dann ausgebüxt sind aufgrund dieser Katastrophe und jetzt habe ich gar nichts mehr.

00:05:27: Jetzt bin ich ganz unten, ich lieg am Boden... ...ich bin prinzipiell erst einmal für die Gesellschaft.

00:05:32: Hallo, ich bin Anne.

00:05:34: Ich habe fünfzig Jahre für das THW hier in Gera ehrenamtlich gearbeitet, während die ganzen anderen Gerschen nur drumherum gestanden haben und gemotzt haben.

00:05:45: Und sich beschwert!

00:05:46: Und ich möchte jetzt gerne in diesem neuen Aufbau hier mehr bestimmen damit es nicht wieder alles so drunter

00:05:54: und rüberläuft.

00:05:55: Liebes Expertenkremium

00:05:56: – wieviel Individuum?

00:05:58: Wie viel Kollektiv?

00:05:59: Wieviel muss jede und jeder einzelne beitragen?

00:06:02: im idealen Staat?

00:06:05: Ja.

00:06:05: Also es ist natürlich wichtig, dass einer da irgendwie durchgreift und weiß wo's langläuft.

00:06:10: Wenn die Ernstfälle eintreten dann muss gehandelt werden.

00:06:13: Und da ist das natürlich besser.

00:06:15: im Hartführungspersönlichkeiten ja.

00:06:16: Da kann sich nicht das Kollektiv lange rumdiskutieren!

00:06:20: Ich stimme da absolut zu... ich bin natürlich fürs Kollektive und dafür, dass jeder seinen Beitrag in diesem Kollektif leistet aber wer bestimmt denn überhaupt was der wichtige Beitrag ist?

00:06:31: Ich bin der Meinung, das kann wirklich nur eine gewisse Elite entscheiden die uns da hingehen einfach für zu unserem gemeinsamen Ziel.

00:06:38: Wir müssen alle zusammen am einen Strang ziehen, dass das hier jetzt funktioniert aber wir brauchen natürlich Fachpersonal und Leute, die wirklich wissen was sie tun klare Entscheidungen treffen.

00:06:49: Natürlich

00:06:50: ist es wichtig, dass die Gesellschaft die Führung übernimmt nicht Einzelpersonen Denn wenn Einzel Personen etwas bestimmen dann werden andere überstimmt.

00:06:59: Wenn ihr zum Beispiel jemand Picasso gesagt hätte, du kannst nicht malen und er hätte nicht weitergemalt, wäre der Kunst etwas verloren gegangen.

00:07:05: Insofern sollte jeder das machen was er gut kann für die Gesellschaft mit einer kleinen Note der

00:07:13: Führung,

00:07:13: die sich dadurch herauskristallisiert dass in der Gruppe Individuen hervorstechen, die gut anleiten können.

00:07:20: diese sollen dann die Ideen aufgreifen und an das Kollektiv weitergeben, dass es dann umsetzt.

00:07:26: Es haben jetzt alle sehr viel über das Kolljektiv gesprochen und so.

00:07:29: aber meine Frage ist jetzt welche Entscheidungen sind reine Privatsache?

00:07:33: Also

00:07:33: private

00:07:34: Sache ist für mich

00:07:35: sehr wichtig.

00:07:35: also da weiß

00:07:36: ich ganz genau wenn jemand zu mir sagt

00:07:39: Das

00:07:40: darfst du nicht

00:07:41: Da würde ich richtig aggressiver.

00:07:43: Ich finde private Sachen sollten abgewegt werden.

00:07:47: Und zwar muss jeder darauf achten, dass die privaten Sachen auch keine anderen Menschen der Gesellschaft beeinträchtigen.

00:07:54: Private Sachen für sich selbst wie zum Beispiel die Wahl der Kleidung, die Wahl des Frisur, Die Wahl der Partner kann jedem selbst überlassen werden.

00:08:02: Es gibt bestimmte Bereiche, die müssen wir kollektiv entscheiden.

00:08:06: Wie zum Beispiel auch Hygienemaßnahmen.

00:08:08: Ich möchte nicht dass irgendwer hier... Dass ich mich anstecke bei eben einer Person nur weil sie sich nicht die Hände gewaschen hat Das finde ich jetzt nicht so toll und da müssen wir alle an einem Strang ziehen.

00:08:18: Also es gibt die individuelle Freiheit.

00:08:20: Die können Sie in Ihren Gedanken hauptsächlich ausüben Und in der Kunst.

00:08:24: In der Kunst vielleicht noch.

00:08:26: Da malen Sie ein schönes Bild Aber es gibt bestimmten Bereichen.

00:08:29: Da müssten wir einfach jetzt in dieser Situation zusammenbleiben.

00:08:33: Welche Bedeutung hat Religion?

00:08:34: In einer idealen Gesellschaft?

00:08:39: Also, wir leben ja davon in Gemeinschaft dadurch, dass wir uns eine Geschichte erzählen an die wir alle glauben und eine Geschichte, an der vielleicht auch alles Spaß haben aber es muss nicht die Geschichte des Christentums oder einer anderen Religion sein.

00:08:52: Prinzipiell ist man eine interessante Idee.

00:08:56: ich würde es mal so formulieren eine oder keine.

00:08:59: Entweder.

00:09:00: wir haben wirklich eine Religion als Gemeinschaft, die uns ein klares Ziel vorgibt an dem wir uns alle dran hängen können.

00:09:08: Oder wir haben natürlich ganz viele verschiedene Religionen und dann entstehen Konflikte.

00:09:13: Und Konflikte erschüttern unsere Sicherheit!

00:09:16: Das kann ich einfach nur ablehnen?

00:09:19: Ja

00:09:19: also... Uns

00:09:21: ist

00:09:22: sehr viel der Welt entzogen worden und wenn ich Ihnen jetzt zum Beispiel sage und Sie würden wissen es gibt da keine Kohlmeise mehr Das wäre schrecklich so.

00:09:30: Wenn Sie aber daran glauben, dass da noch eine kleine Kohlmeisenfamilie da draußen ist die irgendwo ihr Leben liebt und nicht alles ist ausgestorben das schenkt Ihnen was?

00:09:40: Ich muss dazu sagen, dass Religionen aus Zeiten kommen in denen man bestimmte Erscheinungen in der Natur gar nicht deuten konnte und deshalb höhere Wesen dafür verantwortlich machte.

00:09:51: heute wissen wir es alles besser.

00:09:52: das heißt Religion sind absolut überholt und nur eine Sammlung an verboten.

00:09:57: Man sollte wirklich an diesem Moralkodex arbeiten, wie eine Gesellschaft miteinander zusammenlebt und das nicht Religionen nennen sondern gemeinsam zusammenleben.

00:10:09: Einfach nur gemeinsam zusammen leben.

00:10:11: Sie als Kulturstaatsminister, ehemaliger vielleicht neuer Kulturstaatminister der Herzen.

00:10:18: Eine zentrale Frage ist Kultursystem relevant?

00:10:21: Kultur ist ein Grundpfeiler der Gesellschaft.

00:10:24: Schauen sie Kunst- und Kultur.

00:10:29: Menschen werden durch Kultur verbunden.

00:10:32: Seien es Besucher eines Konzertes, eines Leseklubs zum Beispiel Es ist sehr wichtig dass es diese Kunst gibt und den Kopf zum Nachdenken anregt Und alle Menschen zu einem menschen macht.

00:10:44: es gibt dann keinen höher gestellten Menschen kein tiefgestellten menschen sind alles dieselben Menschen die der Kunst fröhnen.

00:10:51: Wir brauchen etwas, was die Menschen durch diese schwere Zeit hilft und das ist natürlich auch dass wir Unterhaltung haben, dass wir Ablenkung haben und unser Stadtbild muss das ja auch irgendwie widerspiegeln.

00:11:04: Auch das ist Kunst!

00:11:05: Wenn wir Installationen in der Landschaft haben oder ein schönes Gebäude sehen dann haben wir eine bessere Lebensqualität.

00:11:15: Können wir bitte wieder über die wichtigen Sachen reden?

00:11:17: Über unsere Sicherheit.

00:11:19: Aber nicht über Kultur, wofür?

00:11:21: Was nützt mir Kultur wenn ich gar nichts mehr hab?

00:11:23: Sie bringt mir auch kein besseres Leben sage ich ganz ehrlich.

00:11:26: so wie es ist Wenn ich nach der Kulturveranstaltung dann wieder unter die Brücke muss Hab ich nichts vorhin?

00:11:31: Ich würde mich da ja anschließen.

00:11:32: Also die Stimme aus der Praxis, die sagt es müssen erst wieder die Wasserleitungen... ...die Abflussleitung.

00:11:40: das Essen muss gesichert sein für jeden jeder muss ein Dach überm Kopf haben.

00:11:44: Das ist systemrelevant.

00:11:46: Gesundheit!

00:11:46: Die Gesundheitsvorsorge muss abgedeckt sein.

00:11:51: Kultur kann dann irgendwann

00:11:54: helfen

00:11:55: den Kitt geben verbinden Freude bringen, aber systemrelevant ist doch erst mal was ganz anderes.

00:12:03: Also erst kommt das Klohäuschen dann kommt der Musentempel es auch eine sehr klare

00:12:06: Perspektive.

00:12:07: Letzte

00:12:08: Frage

00:12:08: an die Runde relativ klare Entwederoderfrage Was geht vor?

00:12:15: Freiheit oder Sicherheit?

00:12:17: Da ist es genau so liegt alles in Schutt und Asche geht erstmal die Sicherheit vor.

00:12:22: Die Freiheit ist schön Und die wollen wir uns dann erkämpfen.

00:12:25: Aber erst die Sicherheit

00:12:26: Absolut.

00:12:27: Sicherheit, das ist gar keine Frage!

00:12:30: Was nützt mir denn Freiheit wenn ich tot bin?

00:12:32: Weil ich keine Sicherheit hatte.

00:12:34: Achst die Sicherheit und dann... Wenn wir sie wirklich haben auch wirklich nur dann Dann können wir mal wieder über Freiheit reden.

00:12:40: aber dieses Konzept Das ist mir schon lange fremd geworden.

00:12:43: Definitiv die Sicherheit geht vor.

00:12:46: Freiheit ist ein schönes Konzept Aber so wirklich frei ist man ja nie.

00:12:50: Sicherheit ist wichtig Ja, aber Freiheit in Sicherheit ist viel besser.

00:12:56: Schauen Sie, ein Drahtseilartist leucht ohne Sicherung!

00:13:01: Warum?

00:13:02: Weil die Leute das ergützt diese Magie in der Luft.

00:13:06: wenn er diesen gefährlichen Draht-Seilakt vollführt würde er gesichert sein würde keiner hinschauen.

00:13:13: natürlich brauchen wir Sicherheit aber wir wollen uns doch nicht einschränken lassen.

00:13:17: Lassen Sie uns die Freiheit zusammen in Sicherheit genießen.

00:13:21: Dann danke ich Ihnen als unser offizielles Komitee von Philosophinnen und Philosophen für Mitopia.

00:13:27: mit Ihnen gemeinsam den Weltuntergang zu erleben wird bestimmt der Knaller!

00:13:35: Okay, so hi!

00:13:36: Ich begrüße jetzt hier fünf Leute von der Stadtbühne.

00:13:40: Ihr stüpft ja sonst auch gerne mal an andere Rollen.

00:13:44: und

00:13:45: für das heutige Gespräch zum Thema wie könnte die perfekte Stadt aussehen?

00:13:50: Habt ihr alle eine bestimmte Rolle bekommen?

00:13:53: Stellt euch da einfach mal kurz vor...

00:13:55: Ja ich bin Arikardo und ich bin diplomierter Dachendesigner und Ästhetik ist mir extrem wichtig dass wir die Stadt mit ganz viel Flussarmen versorgen, wo wir das durch Wasserkraft hoch auf die Dächer pumpen.

00:14:10: Das Wasser und dann die Dachrinnen sehr breit machen, wo dann vielleicht Schiffe fahren können.

00:14:15: Und wir einen guten Ausblick über die Stadt haben?

00:14:18: Ich wurde zwar ein bisschen blockiert von den ein oder anderen mit meinen Ideen, mit den Paddeln Möglichkeiten umlosern und unterm Haus zu verbinden.

00:14:28: Wir haben uns dann auch vom Tretboot geeinigt und haben entschieden, die Stadt ein bisschen auszubauen.

00:14:34: Überall verschiedene Kanäle zu bauen damit die Kommunikation besser funktioniert.

00:14:40: Die Post soll davon auch profitieren.

00:14:43: Die Natur soll eben nicht geschädigt werden.

00:14:45: Also ich war vor dem Krieg Mitglied der legendären Theatergruppe die Stadtbühne Und ja mir ist besonders wichtig wie das Theatergebäude neu genutzt werden kann.

00:14:55: Es steht ja noch einen Teil Dort Menschen versammeln und Menschen auch zuhören.

00:15:02: Also es ist nicht nur Kunst auf der Bühne, die passieren soll sondern dass wir gemeinsame Kunst gestalten also nach der Vision die Menschen haben aber auch nach dem was Menschen sich wünschen und brauchen und das in Ort ist wo Menschen gehört werden.

00:15:18: Ich war

00:15:18: und bin noch Tierschützerin und wir müssen schauen dass das bisschen grün was wir jetzt noch

00:15:23: haben erhalten bleibt.

00:15:24: der ganze Stadtwald alles um die Älste herum und mir liegt die Mopsfledermaus wahnsinnig am Herzen Und wir müssen wirklich schauen, dass die weiterhin Lebensraum hat.

00:15:34: Dass durch möglicherweise Binnenschifffahrt

00:15:36: nicht der ganze Lebensraum weiter zerstört wird und ich hoffe das

00:15:40: wie gerade besprochen in der im Theater irgendwo ein Platz oben für die Fledermäuse entstehen wird.

00:15:47: Anders bin ich daraus.

00:15:48: Hier gibt

00:15:49: es eine Wortmeldung von dem Startup-Fedbämme für alle?

00:15:53: Ja!

00:15:54: Wir hatten nämlich schon eine konkrete Vision dafür zum Beispiel die Post umwandeln sozusagen einen neuen Siedlungsraum für Fledermäuse daraus entwickeln können, die damit auch Gera oder sozusagen Gera nach dem neuen Venedig-Modell die Stadt über Posts und natürlich auch über Fatbam, die geliefert werden.

00:16:12: Wir haben halt die Stadtversorgung.

00:16:14: Da muss ich auch sagen... Ich finde das mit der Bindenschiffe hat gar nicht mal so schlecht, da man dadurch natürlich auch die Fatbams schneller an die Leute direkt nach Hause liefern kann.

00:16:24: Ich werde mit jeglicher Kraft dafür sorgen, dass die Menschen versorgt sind um die nötige Kraft zu haben diese Stadt wieder aufzubauen.

00:16:30: Ja es fehlt denn da jetzt noch zur perfekten Stadt?

00:16:32: Auf jeden Fall ein Hafen und dem würde ich vielleicht auch so vores Theater bauen also wenn man schon eine Wasserstadt machen möchte.

00:16:43: Aber das ist ja unsere Idee einen Hafen aber als Verkehrsmittel in der Stadt haben wir uns dann für Fahrräder ausgesprochen weil das geht hier auf jeden Fall.

00:16:52: Wir würden gern die Fahrradwege auch so bauen, dass man sehr schnell von einem Punkt zum anderen kommt.

00:16:57: Die würden wir gerne sehr verbessern in Gera.

00:17:00: Da waren wir uns einig, dass wir auf Wasser und auf Fahrrad Wege setzen.

00:17:04: Wir würden generell alle Straßen so umfunktionieren, dass es einen Kanal gibt unternehmenden gut ausgebauten Fahrradwegen.

00:17:11: Natürlich!

00:17:11: Was ja auch wichtig ist, woran wir gedacht haben sind erst mal, das wir eine Schule wiederaufbauen.

00:17:16: Außerdem möchten wir auch gerne Wohnraum.

00:17:18: Zumindest um teilweise wieder aufbohren, damit die Menschen auch eine Unterkunft haben da.

00:17:22: In dieser postapokalyptischen Welt auch nicht so schöne Wetterbedingungen

00:17:26: herrschen.

00:17:32: Das ist meine Verbündeten!

00:17:33: Sie gehen für die Mops-Fledermaus auf die Straße.

00:17:36: Wir stehen zusammen

00:17:37: für die mops-fledermau.

00:17:39: Das liegt daran dass in meinem Fettbandunternehmen vorgeworfen wurde das wir die Fledermobsmäuse dafür nutzen hier im Fett umzuarbeiten.

00:17:49: also deswegen Wir haben ja jetzt vegane Fettbämme und wir haben uns unsere Vergangenheit gelernt.

00:17:54: Also da stellt sich mir die abschließende Frage, wie kommt das alles irgendwie zusammen in einer Stadt der Zukunft?

00:17:59: Genau!

00:18:00: Und dafür brauchen wir das Theater als Ort an dem wir Menschen hören und an den Menschen ihre Meinung auch einbringen können und ernst genommen werden und versucht wird einen Konsens zu finden und es nicht im schnellen Prozess sondern in einem längeren Durchdachten.

00:18:17: Deswegen

00:18:18: muss das Theater wieder aufgebaut werden als Ort, wo Menschen sich begegnen können.

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